Dieses Gespräch fand  spontan in Wien statt. Meine Frau und ich kennen Florence Holzner und ihren Mann Reini schon seit Jahren über die „Offene MentorInnen Akademie“ im Anschluss an Frithjof Bergmann, den „Ur-Vater“ von New Work. Bei unserem Besuch in der österreichischen Hauptstadt wollten wir neben Tourismus und gemeinsamen Unternehmungen auch das Projekt „Colearning Wien“ kennenlernen, ein Bildungsprojekt für Mädchen und Jungen, das auf dem in Österreich exisiterenden Privileg aufsetzt, Kinder auch zuhause unterrichten zu dürfen.

Florence, „Flo“, ist Mitinitiatorin dieses Projekts und mit Leidenschaft dort tätig. Bei der Besichtigung des beeindruckenden Projekts im Markhof erfahren wir, dass Flo für ihre Arbeit dort nicht bezahlt wird. Ihre Antwort in einem Satz: „Alternative Schulen können bei uns nur mit ehrenamtlicher Tätigkeit überleben. Wenn ich es nicht mache, dann macht es niemand – und dieses so wichtige Bildungsprojekt wird dann nicht voran getrieben.“ Spätestens in diesem Gespräch reift der Gedanke, mit Flo ein Podcast-Gespräch aufzuzeichnen und diesen Überlegungen genauer nachzugehen.

Wir schlagen einen Bogen von den sieben Jahren, in denen Flo aus Bautechnikerin im U-Bahn-Bau gearbeitet hat (auch sehr ungewwöhnlich für eine Frau, wie sie erzählt) über ihre heutige Tätigkeit im Colearning bis hin zu der allerletzten Frage, die immer mir gestellt wird – und über die wir dann noch einige Minuten ins Gespräch kommen.

Links:

Colearning Wien

Markhof Wien

Offene MentorInnen Akademie